Seit Aschermittwoch, 18. Februar 2026, verstärkt Pfarrer Uzochukwu Uzor als Kooperator das Pastoralteam.
Seinen Dienstsitz hat er in Ballenberg. Wir wünschen Pfarrer Uzor alles Gute für sein Wirken bei uns und freuen uns auf die kommenden Begegnungen.
Mit folgendem Text stellt er sich vor:
Was ich bin, ist ein Geschenk Gottes. Was ich daraus mache, ist meine Dankbarkeit gegenüber Gott. Mein ganzes Leben ist ein großes Geschenk Gottes. Deshalb ist mein Leben als Priester eher eine Berufung als ein Beruf. Aus diesem Grund wurde ich am 21. Januar 1974 in einem ländlichen Gebiet in Urualla, Nigeria, geboren. Dort bin ich mit meinen vier Brüdern und einer Schwester aufgewachsen und habe die örtliche Grundschule besucht.
Mein Weg zum Priestertum begann 1988, als ich in meiner Heimatdiözese Orlu in das Knaben-Priesterseminar Bonus Pastor Minor Seminary Osina und danach St. Mary´s Seminary Umuowa eintrat, gefolgt vom Großen-Priesterseminar Seat of Wisdom Seminary Owerri von 1995 bis 1999 fürs Philosophie-Studium und dem Bigard Memorial Seminary Enugu von 2000 bis 2004 fürs Theologie-Studium. Anschließend wurde ich am 20. August 2005 zusammen mit 15 Mitbrüdern in meiner Heimatdiözese Orlu zum Priester geweiht. Nach meiner Priesterweihe wurde ich zunächst in einer Pfarrei als Vikar eingesetzt und danach als Pfarrer in zwei verschiedenen Pfarreien zu unterschiedlichen Zeiten.
2013 nach einem Aufruf der Erzdiözese Freiburg nach ausgebildeten Priestern, wählte mich mein Bischof aus, schenkte mir das Vertrauen und sandte mich nach Freiburg im Breisgau.
Da ich am Anfang kein Deutsch konnte, bemühte ich mich nach meiner Ankunft in Freiburg im Januar 2014 Deutsch zu lernen und wurde danach in der Seelsorgeeinheit Dreisamtal als Vikar eingesetzt. Nach meiner dortigen anderthalbjährigen Tätigkeit wurde ich in die Kirchengemeinde MOSE versetzt. Dort war ich neun Jahre als Vikar tätig, bevor ich nun in diese neue Pfarrei Lauda-Königshofen St. Jakobus versetzt wurde, mit meinem Wohn-/Dienstsitz in Ravenstein-Ballenberg.
Jede Begegnung, glaube ich, hinterlässt einen Eindruck, sei es positiv oder negativ. Trotzdem ist auch jede Begegnung eine neue Gelegenheit für eine neue Erfahrung. So sehe ich meinen jetzigen Aufenthalt in Ravenstein-Ballenberg und in der ganzen neuen Kirchengemeinde Lauda als eine Gelegenheit für neue Begegnungen und für schöne, positive und fruchtbare Erfahrungen.