Unsere Werte und Ziele in der künftigen Kirchengemeinde
07.12.2023 |
Die Gründungsvereinbarung nimmt Form an
Jede der neuen Kirchengemeinden muss bis September 2024 eine so genannte Gründungsvereinbarung erstellen.
Darin stehen erste Vereinbarungen, wie das kirchliche Leben ab dem Jahr 2026 gestaltet werden soll. Die Gliederung ist dabei von Freiburg festgelegt, die Inhalte werden vor Ort erarbeitet. Das gemeinsame Gremium der Pfarrgemeinderäte hat am 28. November 2023 in Grünsfeld die Vorschläge der Projektleitung diskutiert und verabschiedet. Dabei ging es um grundsätzliche Festlegungen zu den Werte und Zielen in der künftigen Zusammenarbeit.
Beschlossen wurden folgende Punkte:
Beschlossen wurden folgende Punkte:
1.1 Unsere Vision
Als Teil der Erzdiözese Freiburg verbinden wir uns als Kirchengemeinde mit der Diözesanstrategie, ihren Werten und strategischen Zielen. Gemäß der beiden ersten Ziele der Diözesanstrategie leitet uns in allem kirchlichen Tun besonders:
Bei allem, was wir verantworten, erleben die Menschen:
Hier bist du willkommen.
Hier begegnest du Jesus.
1.2 Unsere Werte
- Wir leben als Teil der katholischen Kirche aus der Kraft der Sakramente, dem Wort Gottes und dem Gebet. (Hier wird noch eine Ergänzung zu den Stichworten Offenheit, Vielfalt und "Umgang auf Augenhöhe" eingefügt)
- Wir verkünden das Evangelium mit Freude und in verständlicher und wohlwollender Sprache.
- Wir helfen einander und keiner nimmt sich selbst zu wichtig. Das bedeutet für uns, Entscheidungen transparent und fair zu treffen, immer sowohl im Blick auf die Situation vor Ort, als auch im Blick auf die ganze Kirchengemeinde.
- Wir sind ehrlich – auch im Blick auf die Veränderungen unserer Zeit und auf die Möglichkeiten und Grenzen, die wir haben. Und wir schauen nach vorne.
- Alle, die in unserer Kirchengemeinde arbeiten, engagiert sind oder mit einem Anliegen kommen, finden verlässliche Ansprechpartner.
1.3 Unsere Ziele und ersten Schritte
Unser vorrangiges übergreifendes Ziel ist, dass die Menschen möglichst viel Vertrauen in die neue Kirchengemeinde aufbauen können. Dies betrifft sowohl die Menschen, die in der Kirchengemeinde ihren Glauben leben und feiern, die Ehren- und Hauptamtlichen, als auch die Menschen, die zu uns mit einem Anliegen kommen.
Konkret haben wir uns folgende Ziele und erste Schritte vorgenommen:
1. Informieren, begründen und beteiligen
- Informationsveranstaltungen und Austausch bei möglichst vielen Gelegenheiten
- Gemeinsame Homepage, die nach und nach die einzelnen Homepages ersetzt
2. Wir-Gefühl stärken
- Gemeinsame Großveranstaltungen, wie zum Beispiel die gemeinsame Feier der Gründungsvereinbarung am 8. September 2024
- "Werbetour“ von Initiativen: z.B. das Taizé-Team aus Grünsfeld macht ihr Taizé-Gebet in einer der anderen Seelsorgeeinheiten
- Gutes beim Nachbarn schätzen: bewährte örtliche Initiativen sollen soweit wie möglich beibehalten werden – das gilt gleichermaßen für Traditionen, als auch für Neues.
3. Behutsames Vorgehen auf dem Weg zur Einheit
- Förderung von Zusammenarbeit und Loyalität aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pastoral und in den Pfarrbüros, damit die formulierten Werte und Ziele möglichst gemeinsam angestrebt werden.
- Förderung der konkreten Zusammenarbeit der hauptberuflichen Seelsorgerinnen und Seelsorger durch gemeinsame Dienstgespräche
- Vereinheitlichungen sind kein Selbstzweck, sondern werden umgesetzt, wenn es „an der Zeit“ ist. Das heißt, dass wir Übergänge ermöglichen und günstige Zeitpunkte suchen.
4. Gottesdienste
- Verständliche und faire Kriterien für die Verteilung der Eucharistiefeiern erarbeiten (mit verlässlichen, zentralen Gottesdiensten, aber auch mit dem Ziel, dass sich alle Gemeinden im Gottesdienstplan wiederfinden können)
- Förderung neuer Gottesdienstformen
5. Zuständigkeiten und Ansprechpersonen
- Zuständigkeiten aus dem Seelsorgeteam für jede Gemeinde und für jeden Gottesdienstort festlegen.
- Aufbau einer funktionierenden und leistbaren betrieblichen Infrastruktur für Ehrenamtliche, Mitarbeitende und alle, die ein Anliegen haben.
