Erste Überlegungen zum künftigen Gottesdienstplan
23.04.2024 |
Beim Treffen der Pfarrgemeinderäte im so genannten VEG-Gremium, diesmal in Berolzheim, ging es um erste Überlegungen, wie ein künftiger Gottesdienstplan aussehen kann, der möglichst verständlich ist, in dem sich aber auch alle Gemeinden wiederfinden können.
Anfangs wurde betont, wie sehr wir bei diesen Überlegungen auf ein wohlwollendes Miteinander angewiesen sind. Es ist eine wichtige Aufgabe für die Mitglieder des Gremiums, Verantwortung für das Ganze zu übernehmen, auch im Blick auf die Gemeinden, die keine eigenen Vertreterinnen und Vertreter im Gremium haben.
Durch die Priesterzahlen in der Erzdiözese müssen wir uns in Zukunft auf ein „Weniger“ an Möglichkeiten für Hl. Messen einstellen, gleichzeitig aber nicht vergessen, dass es auch Gottesdienste in anderer Form gibt und dass christliches Leben weit mehr ist, als durch Hauptberufliche versorgt zu werden.
Nach diesen Vorbemerkungen wurden bei dem Treffen zuerst einige Grundannahmen vorgestellt:
Durch die Priesterzahlen in der Erzdiözese müssen wir uns in Zukunft auf ein „Weniger“ an Möglichkeiten für Hl. Messen einstellen, gleichzeitig aber nicht vergessen, dass es auch Gottesdienste in anderer Form gibt und dass christliches Leben weit mehr ist, als durch Hauptberufliche versorgt zu werden.
Nach diesen Vorbemerkungen wurden bei dem Treffen zuerst einige Grundannahmen vorgestellt:
- Der neue Gottesdienstplan soll im September 2025 beginnen.
- Alle Priester sind unabhängig vom Wohnort für die gesamte Kirchengemeinde zuständig und feiern in der Regel drei Sonntagsgottesdienste (inklusive Vorabendmesse).
- Zuerst suchen wir ein Grundgerüst für die Sonntags-Eucharistiefeiern. Darauf aufbauend sind Wortgottesfeiern in örtlicher Verantwortung möglich.
- Wir glauben, dass Regelmäßigkeit und Zuverlässigkeit des Gottesdienstplanes für alle Orte wichtig sind.
- Jede Gemeinde soll im Gottesdienstplan vorkommen.
- Es soll von jedem Ort aus an jedem Sonntag eine Hl. Messe in erreichbarer Nähe sein.
- Eine gewisse Flexibilität (z.B. für Jubiläen, Dorffeste und ähnliches) brauchen wir auch, aber zuerst brauchen wir ein Grundgerüst.
- Wir möchten die Veränderungen durch die neue Kirchengemeinde auch als Chance nutzen, neu nachzudenken.
Die Projektleitung erarbeitete Szenarien, an denen sichtbar wurde, dass es gar nicht so einfach ist, sowohl an vielen Orten eine wöchentliche Sonntagsmesse einzuplanen und gleichzeitig auch alle kleinen Gemeinden angemessen zu berücksichtigen. Man war sich schnell einig, dass es ein Ziel sein soll, dass möglichst alle Gemeinden, die bisher einen regelmäßigen Sonntagsgottesdienst haben, dies auch künftig haben (wenn zum Teil auch seltener). Dies bedeutet aber auch, dass es nicht mehr viele Orte geben kann, die eine wöchentliche Sonntagsmesse haben.
Nach einem interessierten und konstruktiven Austausch wurde der Vorschlag einstimmig angenommen, dass es tendenziell
Nach einem interessierten und konstruktiven Austausch wurde der Vorschlag einstimmig angenommen, dass es tendenziell
- wenige Orte mit wöchentlichen Sonntagsmessen,
- einige Orte mit regelmäßigen 14-tägigen Sonntagsmessen,
- weitere Sonntags-Orte mit verlässlichem Rhythmus, z. B. drei- oder vierwöchig geben soll.
- Wir rechnen mit fünf Priestern, die in den nächsten Jahren auf jeden Fall zur Verfügung stehen. "Plus x" bedeutet, dass noch mehr Spielraum an Hl. Messen ist, solange weitere Priester da sind.
Nach diesen eher allgemeinen ersten Weichenstellungen geht es in den nächsten Schritten um Konkretionen und verschiedene Szenarien, wie die Gottesdienste auf die insgesamt fast 50 Gemeinden der künftigen Kirchengemeinde aufgeteilt werden. Eine Detailplanung steht erst im Jahr 2025 an, wenn die Personalplanung für das Seelsorgeteams durch die Erzdiözese abgeschlossen ist.
